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KB > Allgemein > Grundlagen > Definition der Impuls-Charakteristik 
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Definition der Impuls-Charakteristik (ID #258)

Aberration (Fehler der Kurvenform): Unerwünschte Abweichungen der Impulsform bezogen auf ein ideales Rechtecksignal ohne Überschwingen, Rundung, Einschwingen und Dachschräge.

 

Abfallzeit: Die Zeit, die das Signal benötigt um von 90 % auf 10 % seiner Signalamplitude zu fallen.

 

Amplitude: Der maximale Spitzenwert eines Impulses bezogen auf die Basislinie unter Ausschluss unerwünschter Verzerrungen und Überschwinger. Messpunkte sind die horizontalen 50 % Marken der Impulsdauerzeit (pulse high level) und der Impulsdauer (pulse low level).

 

Anstiegszeit: Die Zeit, die das Signal benötigt um von 10 % auf 90 % seiner Dachamplitude zu springen.

 

Basislinie: Der Gleichspannungs-Referenzpegel des Impulses.

 

Dachschräge: Eine Verzerrung des Impulsdaches unter Ausschluss von Überschwingen, lmpulsverrundung und Einschwingvorgängen, charakterisiert durch eine Abweichung von der geraden, horizontalen Linie des Impulsdaches. Die Angabe erfolgt in Prozent bezogen auf 100 % der Signalamplitude.

 

Impulsauszeit: Das Resultat aus Impulsperiodenzeit minus Impulsdauerzeit.

 

Impulsdauer (Impulseinzeit): Das Zeitintervall zwischen der ansteigenden und abfallenden lmpulsflanke, gemessen an den vertikalen 50 % Marken der Signalamplitude.

 

Jitter: Kurzzeitige Instabilitäten der Frequenz an den ansteigenden und abfallenden Impulsflanken. Man spricht von lmpulsperioden-Jitter (Jitter der ansteigenden Flanke) und von Impulsdauer-Jitter (Jitter der abfallenden Flanke). Die Angabe erfolgt in Prozent von 100 % Tastverhältnis.

 

Komplementäre Impulse: Bezogen auf den Normalimpuls sind die lmpulszeiten vertauscht. Die Impulseinzeit wird zur lmpulsauszeit und umgekehrt.

 

Linearität: Spitzenabweichung der Impulsflanke von der geraden Linie zwischen den 10% und 90% Marken der Amplitude. Angegeben in Prozent von 100 % Signalamplitude.

 

Nachschwingen (Dachwelligkeit): Nach dem Überschwingen auftretende, dem Impulsdach überlagerte gedämpfte periodische Schwingungen. Die Angabe erfolgt in Prozent bezogen auf 100 % der Signalamplitude.

 

Rundung: Verrundung der Impulse an den oberen oder unteren Enden der lmpulsflanken.

 

Tastverhältnis: Das Verhältnis der Impulsdauer zur lmpulsperiode. Tastverhältnis in % = Impulsdauer/Periode x 100.

 

Überschwingen: Kurzzeitige Impulsspitzen auf dem Impulsdach direkt nach der ansteigenden oder abfallenden Flanke. Die Angabe erfolgt in Prozent von 100 % Signalamplitude.

 

Vorschwingen (Preshot): Vor der Impulsflanke auftretende Einschwingverzerrungen mit gleicher oder umgekehrter Polarität des Impulses.




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